| Schrebergartenidylle
im Mittelalter
Möglichkeiten
und Grenzen virtueller Rekonstruktionen historischer Gebäude nach
archäologischen Befunden. Ein Bericht aus der Praxis.
Mit dem Einsatz neuer Medien in der Museumsarbeit haben sich die Darstellungsmöglichkeiten
historischer Schauplätze vervielfacht. Die Resultate der Anwendung
der zahlreichen technischen Möglichkeiten von "fotorealistischen"
Rekonstruktionen über Rundgänge durch dreidimensionale History-Welten
lösen bei Fachleuten meistens eher Befremden aus. Oft scheint die
Darstellung mehr Wert auf Blumentöpfe und grüne Wiesen im Sommerkleid
zu legen als auf die gesicherten historischen Befunde einerseits sowie
auf den museumspädagogischen Nutzen andererseits. Welche sind die
häufigsten Fallen, in die die Kuratoren und Designer stolpern? Gibt
es auch Beispiele gelungener Zusammenarbeit von Archäologen und Programmierern?
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