| Das Hochmittelalter in Wien | |||
| Die
Entwicklung Wiens Als Hochmittelalter wird in unserem Raum die Zeit zwischen dem Ende des 10 Jh. und dem beginnenden 13. Jh. angesprochen. Im Bereich des ehemaligen römischen Lagers konnten keine deutlichen Hinweise auf Siedlungskontinuität zwischen dem 5. und der 1. Hälfte des 12. Jh. nachgewiesen werden, allerdings geht man nach dem derzeitigen Forschungsstand, gestützt auf Keramikfunde mit ungenauer Fundortangabe, davon aus, daß ein erster Siedlungsbeginn im 9. Jh. in der Nordostecke des Lagers anzunehmen ist. Hingegen fand sich die bereits in anderen Städten nachgewiesene Schwarze Schicht. Dabei handelt es sich um eine Bodenbildungsschichte, die entsteht wenn keine urbane Nutzung nachgewiesen werden kann. Auch in Wien überlagert diese Schicht die baulichen Überreste aus römischer Zeit und bildet dadurch eine Grenze zwischen römischer und mittelalterlicher Siedlungstätigkeit. Wien zur
Zeit der Babenberger (I. Gaisbauer und D. Schön, Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie) |