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Im
Vorfeld des Ausbaus der Pottendorfer Linie im Bereich Meidling-Inzersdorf
ist die FORSCHUNGSGESELLSCHAFT
WIENER STADTARCHÄOLOGIE
seit Anfang August mit archäologischen Voruntersuchungen an der Ober-Laaer
Straße beschäftigt. Um nach Beginn der Bauarbeiten einen zügigen
Fortschrift zu gewährleisten, wird das für den Bau einer neuen
Bahnschleife beanspruchte Gelände bereits im Vorhinein auf das Vorhandensein
von Bodendenkmalen untersucht.
Grabungen in der Umgebung haben immer wieder Reste urgeschichtlicher Besiedlung
erbracht – besonders ist hier auf die spätbronzezeitlichen
Gräber und latenezeitlichen bis frühmittelalterlichen Siedlungsbefunde
auf dem Gelände des nahen Islamischen Friedhofes sowie bronzezeitliche
Besiedlungsspuren im Bereich der neuen Wohnanlage Oberlaa-West hinzuweisen
– so dass auch hier mit ähnlichen Funden zu rechnen ist.
Bereits jetzt, kurz nach Beginn der Baggerarbeiten, zeichnen sich die
Reste von zwei Grubenhäusern ab, eine Datierung steht allerdings
noch aus.
Die ÖBB haben hier wieder einmal, wie etwa auch im Bereich des Aspangbahnhofes,
die Wichtigkeit archäologischer Untersuchungen erkannt.
Es ist ein Zeitrahmen von etwa 3 Monaten eingeplant, die Arbeiten werden
demnach bis in den Oktober hinein andauern.
(E.H.
Huber, Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie)
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